54 Jahre haben verpasst seit der Entkriminalisierung der Homosexualität und nur 18 seit der Aufhebung von Section 28. Unsere gesellschaftliche Beziehung mit der LGBTQ+ Community hat sich aber in dieser Zeit stark verändert. Früher konnten Lehrenden nichts in Bezug auf der Queer Community besprechen aus Angst vor der hohen Wahrscheinlichkeit, dass sie entlassen werden würden, jetzt gibt es in Juni tausende Produkte mit Regenbogen Design . Dies deutet darauf hin, dass wir jetzt akzeptierender sind, oder? Ich bin mir nicht so sicher.
Manche denken der regenbogen Kapitalismus sei einen Fortschritt für die
Queer Community. Sie meinen, es zeige, dass die meisten Leute tolerant gegenüber
der Queer Community seien. Laut der Befürworter des regenbogen Kapitalismuses, würden
Firmen keine Produkte verkaufen die so umstritten sind, dass sie zu einer Reduktion
des Gewinns führen. Insofern denken sie, dass diese Firmen eine Art Lackmustest
für die Meinungen der Gesellschaft seien. Heutzutage ist es nicht nur
profitable die Queer Community zu vertreten sondern schädlich es nicht zu vertreten.
Das sei ein Fortschritt.
Meiner Meinung nach aber zeigen diese regenbogen Produkte nur, dass diese Firmen
uns akzeptieren insofern, dass sie unser
Geld nehmen würden und nicht, dass sie überhaupt für unsere Rechte kämpfen würden.
Zum Beispiel, verkaufen Adidas jeden Juni eine riesige Regenbogenlinie waren aber
der größte Sponsor der 2018 Weltmeisterschaft in Russland, ein Land in den Mitglieder
der Queer Community sehr geringe Rechte haben. Deshalb denke ich, dass der regenbogen
Kapitalismus zeigt, dass obwohl eine Firma von der Queer Community profitieren
mag heißt nicht, dass sie uns Akzeptiert.
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