Eine ernüchternde Bilanz
Es kommt als
keine Überraschung, dass die gezogenen Bilanzen der Parteien nach
COP26 weit
auseinandergehen. Ich meine es gibt Luft
nach oben.
Spieltheorie und Negative externe Effekte
Spieltheorie
beschriebt matematsch dem Denkvorgang hinter Entscheidungen. Das berühmteste Beispiel
ist das Gefangenendilemma. In diese Lage wäre der optimale Ausgang, dass die
zwei Parteien zusammenarbeiten, doch wenn einer nicht kooperiert, wird der
andere benachteiligt. Die meisten Negative externe Effekte Fällen können so grob
beschrieben werden. Denn warum geriet es immer ins Stocken?
Wenn die Politiker wären die Meinung eine Strengere Klima Politik wäre populär, hätten sie dafür geworben. Entweder:
- Klimawandel
ist den meisten Wählern kein wichtiges Thema
- Das
Volk will nicht auf den aktuellen Lebensverhältnissen/Konsumverhalten
verzichten
- Bürger
wollen nicht anpassen, wenn (ihre Meinung nach) anderen nicht mitmachen und
haben Ängste benachteiligt zu werden.
Nur (3) kann durch
Verhandeln erreicht werden.
Ich bleibe optimistisch,
dass (1) eine rückläufige Rolle spielt. Wäre es möglich alle Leute auf der Erde
nachhaltig ein westlicher Lebensstandard anzubieten – ist das durch Technologie
überhaupt erzielbar und können wir drauf warten? Ist es sinnvoll oder gerecht Emissionen
nach Land zu messen anstatt pro Kopf…
Der Stellenwert
des Klimawandels muss weiter in den Köpfen der Menschen Einzug halten bis wir eine
Trendwende sehen werden.
https://www.dw.com/de/cop26-merkel-fordert-weltweiten-co2-preis/a-59682401
https://www.dw.com/de/g20-klima-gro%C3%9Fe-erwartungen-kleine-ergebnisse/a-59680221
https://www.dw.com/de/klimakonferenz-konflikt-um-anrechnung-von-klimaprojekten/a-59639138
https://www.dw.com/de/cop26-lob-und-tadel-f%C3%BCr-abschlusserkl%C3%A4rung/a-59812160


Alex wirft dieser Blog eine sehr interessante Frage auf. Ich bin einverstanden, dass mehr gemacht werden muss, um die Klimakrise zu lösen. Jedoch bin ich überzeugt, dass Spitzenpolitiker keine Veränderungen auf Kosten der Volkswirtschaften ihrer eigenen Länder vornehmen wollen. Alex denkst du darüber meine Theorie?
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DeleteIch stimme definitiv zu dass Spitzenpolitiker ihre eigene Volkswirtschaften nicht schaden wollen aber nur weil das nicht von der Bevölkerung akzeptiert würde - wir haben gesehen wahrend dieser Pandemie dass Leute bereit sind, ökonomische Einbußen hinzunehmen, wenn sie das als notwendig betrachten. Andererseits scheinen Leute eher nicht bereit das fürs Klima zu machen - ich finde das Schade (denn ich glaube dass wie Corona, diese Wirkungen (Hoffentlich!) nur temporär sein würden.
DeleteEs ist sehr interessant dass es gibt Studien (https://www.nature.com/articles/s41558-021-01215-2) die behaupten: die Kosten jetzt weniger zu handeln seien viel grosser (langfristig) als Szenarien in den wir jetzt rasch handeln - In diesem Hinsicht ist es ratsam auch wirtschaftlich, jetzt unsere Volkswirtschaften zu schaden!
Es braucht nichtsdestotrotz Globale Kooperation, und wenn das nicht klappt, sind die Bemühungen eines Landes am Sonst und sie mussten dafür bezahlen (was Spitzenpolitiker wohl fürchten!)