Benzinpreisen ziehen weiter an, aber das eigentliche Problem liegt beim Diesel: der Preis von ein Liter hat einen neuen Höchststand erreicht. Am Sonntag lag er laut ADAC (der Allgemeiner Deutscher Automobil-Club, Europas größter Automobilverband) bei 1,555 Euro pro Liter. Das haben wir noch nie gesehen: der höchste Preis, der jemals erreicht wurde, war im August 2012 mit 1,54 pro Liter.
Die steigenden Preise gelten nicht nur für den Betrieb unserer Autos, sondern auch für unsere Häuser. Treiber ist steigende Ölpreise nach des vergangenen Jahres, wo Öl und Spritpreise durch die Corona-Krise tiefstände erreicht haben. Politische Debatten folgen: der Verkehrsminister Andreas Scheuer fordert, dass wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung dieses Problems vorbereitet werden.
Dies alles deutet darauf hin, dass wir jetzt mehr denn je auf die Bedeutung grüner Energie drängen müssen, da die Beweise dafür sprechen, dass im Laufe der Zeit, Energie aus Öl weniger umsetzbar wird.
Hi Kat, ich habe gerade erst gestern einen Bericht aus Deutschland zu diesem Thema gelesen. Es scheint, dass die meisten Proteste gegen die hohen Dieselpreise von den Autofahrern kommen, die sehr große und sehr teuere Benzinschlucker fahren. Sie Autoindustrie ist enorm stark in Deutschland - so ist die Bundesrepublik das einzige hochentindustrialisierte Land (soweit ich weiß), in dem es auf 70% der Autobahnstrecken keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Diverse Versuche, das zu ändern, sind bisher gescheitert. Solange sich nichts in dem Bewusstsein der Menschen ändert, wird es wohl bei dem Drängen bleiben, ohne konkrete Maßnahmen.
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