Es ist eine bekannte, aber traurige Wahrheit, dass das vorherige Jahr eine Zunahme an Angst-, Schlaf- sowie Depressionen und anderen Störungen fuer Jugendliche sah. Doch das ist nicht alles: hinsichtlich ihren Bildungs- und vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten wurden sie von der aktuellen Situation auch deutlich betroffen, denn in dieser Zeit ihres Lebens prägen besonders Erfahrungen der Sozialisationsanforderungen, Qualifizierung, Verselbständigung und Selbstpositionierung. Mehrere Studien belegen, dass Jugendliche durch pandemiebedingte Belastungen in der Regel deutlich stärker betroffen wurden und insofern sowohl ein Risiko für die gesunde Entwicklung darstellt als auch eine Verstärkung von den bereits zuvor bestehenden Ungleichheiten.
Eine zentrale gesellschaftliche
und politische Aufgabe steht dabei vor unseren Augen, womit sich jetzt auch die
Europäische Kommission sich beschäftigt, indem sie letzte Woche 2022
offiziell als das Jahr der Jugend bezeichnet hat. Diese Ankündigung zeigt, dass
die EU die junge Generation nun als eine Priorität betrachtet, denn es ist
durchaus angemessen, dass die Menschen von denen die
Entwicklung der Veränderungen von morgen abhängt, ein Jahr gewidmet
wird.
Das Jahr der Jugend wird hierbei
zur Antreibung in Bereichen wie Bildung, Ausbildung, und politischer Teilhabe
sowie Gleichstellung und Wohlergehen benutzt, um der Europäische Jugend
durch mehrere und bessere Möglichkeiten, eine aussichtsreichere Zukunft
anzubieten. Kritiker beharren jedoch darauf, dass solche
Versprechungen mit Aktionen folgen sollten die Resultate liefern da solche
Abmachungen schon seit 2018 vereinbart waren. Offenbar, nur die
Zeit wird zeigen.
https://ec.europa.eu/germany/news/20211014-europaeisches-jahr-der-jugend-2022_de
https://www.kammerevert.eu/2021/09/15/ein-europaeisches-jahr-der-jugend-2022-muss-gut-gemacht-nicht-nur-gut-gemeint-sein/
Ja, ich stimme dir zu, dass es die Gruppe der Jugendlichen in der Pandemie besonders hart getroffen hat. Und dann ind er Gruppe der Jugendlichen wiederum besonders die, die solche Meilensteine wie Abitur, Unianfang etc nicht in der üblichen Form erleben konnten. Allerdings ist es natütlich einfach, das nächste Jahr der Jugend zu widmen. Inwiefern sich diese Ankündigung in positive Initiativen für junge Leute entwickelt, bleibt abzuwarten.
ReplyDelete